Über den Nutzerschwund bei deutschen Netzwerken

Bildschirmfoto 2013-04-10 um 00.55.32SchuelerVZ ist Geschichte. Als erstes der drei VZ-Netzwerke wird das Portal am 30. April 2013 abgeschaltet. MeinVZ und und StudiVZ laufen zunächst weiter, werden aber nicht mehr weiterentwickelt, wie mir VZ-Chef Joseph Nejman im Interview vor Ostern mitteilte.

Neben StudiVZ und Co. litten nahezu alle deutschen Netzwerke in den vergangenen Jahren unter einem massiven Schwund an aktiven Nutzern. Letztlich hat Facebook alles überrollt.
Für Bild.de habe ich mir die Zahlen von „Wer kennt wen“, „Stayfriends“ und „Lokalisten“ genauer angeschaut. Es zeigt: Mit einer Ausnahme geht der Trend bei allen Netzwerken spätestens seit 2010 nach unten. Artikel

Weitere Links zum Thema:
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Ein Gedanke zu „Über den Nutzerschwund bei deutschen Netzwerken

  1. Ulrike

    Dass die regionalen sozialen Netzwerke so stark eingebrochen sind, hängt nicht nur mit Facebook zusammen. Einen wesentlichen Anteil daran hat auch die mobile Nutzung der Seiten. Hier war bis vor Kurzem keine Werbung möglich. Da sich aber die meisten Netzwerke ausschließlich über Werbeeinnahmen finanziert haben – die Dienste selbst waren kostenlos – ist hier die Basis vor allem für schnelle Weiterentwicklung und damit die Konkurrenzfähigkeit weggebrochen..

    Die Lokalisten haben versucht, über eine Gaming Plattform die letzten aktiven Mitglieder abzuziehen. Wenn ich die Probleme der Gaming Szene allerdings betrachte, bezweifele ich, dass dieser Versuch von Erfolg gekrönt war.

    Antwort

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