Archiv für den Monat April 2013

Next-Konferenz: Über das Gefühl, Google Glass zu tragen

Google Glass

Robert Scoble hat mir auf der Next-Konferenz eine kurze Praxis-Einführung in Funktionen von Google Glass gegeben

Auf der Next-Konferenz hatte ich die Gelegenheit, Google Glass zumindest kurz auszuprobieren. Blogger Robert Scoble (@scobeleizer) war für einen Vortrag zum Thema „Context“ angereist und zeigte den gesamten Tag über mit großer Geduld und Freundlichkeit allen interessierten Konferenzbesuchern, wie die Datenbrille in der Praxis funktioniert.

Es war das erste Mal, dass Google Glass von einer google-unabhängigen Person in Europa in der Öffentlichkeit präsentiert wurde. Für BILD.de habe einen kurzen Testbericht geschrieben und auch weitere – spannende – Punkte der Konferenz aufgegriffen. Artikel

Studie beschreibt, wie Politiker sich auf Twitter inszenieren

Twitternde Politiker

Accounts, die in der Studie untersucht wurden. Die Größe entspricht der Anzahl der Follower. Den Account von @Volker_Beck hat das Wordle-Tool getrennt dargestellt

Wie kommunizieren Politiker auf Twitter und welche Möglichkeiten ergeben sich daraus? Hierzu haben Dr. Jasmin Siri und Dipl. Soz. Katharina Seßler im Auftrag des Instituts für Medien- und Kommunikationspolitik Ende März eine Studie veröffentlicht: “Twitterpolitik. Politische Inszenierungen in einem neuen Medium.”

Siri und Seßler haben einen Monat lang die Twitter-Kommunikation von 13 deutschen Politikern quantitativ und qualitativ untersucht. In der Studie beschreiben sie, wie deutsche Politiker sich auf Twitter präsentieren. Weiterlesen

Warum es Blödsinn ist, Twitter-Follower zu kaufen und welche Tipps man stattdessen beachten sollte

Bildschirmfoto 2013-04-14 um 17.41.40Vergangene Woche habe ich einen Beitrag über den Handel mit Twitter-Profilen geschrieben. Der vorhandene Markt für gekaufte Follower zeigt: Die Nachfrage für falsche Follower ist offenbar da. Dabei gibt es unzählige Gründe, warum es Blödsinn ist, sein Profil mit gekauften Followern zu schmücken. Weiterlesen

Champions-League-Viertelfinale: Dortmund schlägt Bayern auf Twitter

Das verrückte Finale des Champions-League Spiels zwischen Borussia Dortmund und dem FC Malaga spiegelt sich auch bei Twitter wieder. Durch die beiden Last-Minute-Tore für Dortmund in der Nachspielzeit gab es Tausende zusätzliche Tweets zum BVB. Kein Wunder also, dass der BVB im Champions-League-Viertelfinale auf Twitter insgesamt mehr Aufmerksamkeit bekam, als der FC Bayern am Folgetag.

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Interessant zu sehen: Der Hashtag zum eigentlichen Bayern-Spiel (#juvfcb) wurde häufiger benutzt, als die beiden Hashtags zum BVB-Spiel (#bvbmal, #bvbmcf). Nach dem furiosen Finale explodierte der Hashtag #bvb aber regelrecht.

Bei der Länderauswertung kann man sehen, dass die mit Abstand meisten Tweets zu beiden Spielen aus Deutschland kommen. Die Bayern scheinen im Gegensatz zu Dortmund besonders in Indonesien beliebt zu sein. Interessant auch, dass in Spanien und Italien vergleichsweise wenig zu den Spielen getwittert wurde.

Ein schönes Storify zum BVB-Halbfinaleinzug findet ihr übrigens hier.

Über den Nutzerschwund bei deutschen Netzwerken

Bildschirmfoto 2013-04-10 um 00.55.32SchuelerVZ ist Geschichte. Als erstes der drei VZ-Netzwerke wird das Portal am 30. April 2013 abgeschaltet. MeinVZ und und StudiVZ laufen zunächst weiter, werden aber nicht mehr weiterentwickelt, wie mir VZ-Chef Joseph Nejman im Interview vor Ostern mitteilte.

Neben StudiVZ und Co. litten nahezu alle deutschen Netzwerke in den vergangenen Jahren unter einem massiven Schwund an aktiven Nutzern. Letztlich hat Facebook alles überrollt.
Für Bild.de habe ich mir die Zahlen von „Wer kennt wen“, „Stayfriends“ und „Lokalisten“ genauer angeschaut. Es zeigt: Mit einer Ausnahme geht der Trend bei allen Netzwerken spätestens seit 2010 nach unten. Artikel

Weitere Links zum Thema:
Wie soziale Netzwerke in Zukunft ausgerichtet sein müssen
Was sich bei den AGB von sozialen Netzwerken ändern muss

Wie ZDF-Chefredakteur Peter Frey Twitter und Facebook nutzt

Der zweite Teil unseres Gesprächs mit ZDF-Chefredakteur Peter Frey: Für 20zwoelf haben wir mit ihm über den Einfluss von sozialen Medien auf die Pressefreiheit gesprochen. Außerdem hat er uns verraten, ob und wie er Twitter und Facebook nutzt und welche Rolle diese Kanäle bei der Bundestagswahl für Medien und Politiker spielen werden. Beide Interview-Teile sind auf der 20zwoelf-Seite zu sehen, ergänzend dazu haben wir auch ein Storify-Element zur Reise zum ZDF erstellt.