Archiv für den Monat Januar 2013

Kristina Schröder startet Youtube-Wettbewerb für mehr Respekt im Internet

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Familienministerin Kristina Schröder

Mehr Respekt im Internet und auch im alltäglichen Umgang. Dafür wirbt die Initiative „361 Grad Respekt“. Zum dritten Mal starten die Organisatoren einen Youtube-Wettbewerb, bei dem Jugendliche ihre Videos zu dem Thema hochladen können.

Das Projekt selber hat prominente Unterstützer: Schirmherrin ist Bundesfamilienministerin Kristina Schröder. Sie war es auch, die auf einem Pressetermin in Berlin Werbung für die Wettbewerb machte. Für Bild.de habe ich aufgeschrieben, worum es bei dem Wettbewerb geht und was den Siegern winkt. Außerdem habe ich Kristina Schröder gefragt, in welcher Form Jugendlichen eigentlich Respekt im Netz vermittelt werden kann.

Stars und Social Media: Beiträge über die Facebook-Fans der Dschungelcamp-Teilnehmer

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Ausschnitt: BILD Seite 1 am 25.01.2013

Stars und Social Media – ein spannendes Thema. Während der RTL-Sendung Dschungelcamp habe ich mich unter anderem mit der Frage beschäftigt, wie und ob die Teilnehmer der Sendung auch im Social Web profitieren.

Dazu zählte eine Auswertung, welcher Teilnehmer wie viele Fans zu Beginn der Sendung (Infografik) und nach einer Woche bei Facebook (Datawrapper-Tabellen) hinzugewinnen konnte. Weiter habe ich für Bild unter anderem an dem Beitrag über falsche Facebook-Freunde mitgewirkt, der am 25.01. Schlagzeile in der Printausgabe war.

Zwei weitere Artikel kamen für Bild.de zu diesem Thema hinzu: Eine Auswertung, welcher Teilnehmer während der Sendung die meisten mutmaßlich echten Fans hinzugewinnen konnte und aus welchen Ländern die Fans von Teilnehmerin Georgina Bülowius im Detail kommen, inkusive eines Vergleichs mit den Fans der anderen Dschungelcamper.

Neue Funktionen bei Wolfram Alpha: Wie ich meine Facebook-Daten auswerten kann

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Quelle: Wolfram Alpha

Die semantische Suchmaschine Wolfram Alpha hat einige neue Funktionen vorgestellt, wie Nutzer ihre Facebook-Daten auswerten lassen können. Wer bereit ist, seine Daten zu übertragen, der kann sich so ziemlich alle Statistiken des eigenen Accounts anzeigen lassen.

Beispiele: Wie viele meiner Freunde sind single? Wo wohnen sie? Wie alt sind sie? Wer ist ein Social Influencer im Freundeskreis?

Eigentlich praktisch, denn einen solchen Überblick hat man bei Facebook selber nicht. Für Bild.de habe ich mir die neuen Funktionen einmal angeschaut.

Die Wörter-Wolke ist ebenfalls von Wolfram Alpha: Sie zeigt an, welche Wörter ich in Facebook-Posts am häufigsten verwendet habe.

Wenn ihr euch für solche Auswertungen interessiert: Vor einigen Wochen habe ich hier auch einige Tools für den eigenen Twitter-Account vorgestellt, mit denen man sich ebenfalls jede Menge Statistiken anzeigen lassen kann.

Von wegen Geisterstadt: Wie sich ein Blogpost über Google+ viral verbreitet – ein Erfahrungsbericht

Die Verbreitung des Beitrags dargestellt bei Google Ripple (Screenshot)

Die Verbreitung des Beitrags dargestellt bei Google Ripple (Screenshot)

Gegenüber Facebook sind die Nutzeranteile von Google+ vergleichsweise gering. Manche sagen, Google+ wäre eine Geisterstadt. Meine Erfahrung ist: Auch über Google+ ist es möglich, Inhalte viral zu verbreiten. Sogar für Mitglieder, die „nur“ eine dreistellige Anzahl an Leuten in ihren Kreisen haben. Und in einigen Fällen gelingt das sogar besser, als bei Facebook oder Twitter.

Ich erzähle das, weil ich vor einigen Tagen diese Erfahrung gemacht habe – und zugegebenermaßen zunächst auch erstaunt war: Ausgangspunkt war die Ergänzung eines Blogposts, wie man Infografiken selbst erstellt. Den erweiterten Blogbeitrag habe ich auf Twitter und meinem Google-Plus-Profil gepostet – allerdings zu einem ungünstigen Zeitpunkt: Unter der Woche um 23.20 Uhr, wo er auf Twitter schnell in der Bedeutungslosigkeit verschwand. Weiterlesen

„Monströse Fehlentwicklung“ – Gespräch mit Netz-Experte Christoph Kappes über AGB in sozialen Netzwerken

NutzungsregelnJeder akzeptiert sie, kaum jemand liest sie: Die Nutzungsregeln von sozialen Netzwerken sind für normale Nutzer ziemlich undurchsichtig. Für Bild.de habe ich mit mehreren Experten über die AGB-Problematik gesprochen. Unter anderem hat Medienanwalt Tim Hoesmann erklärt, was einige Passagen in den AGB von Facebook, Twitter, Instagram, WhatsApp und Xing konkret bedeuten. Artikel

Der Internet-Experte und Publizist Christoph Kappes sieht in vielen Nutzungsbedinungen eine „monströse Fehlentwicklung“, plädiert in einigen Punkten jedoch auch für einen differenzierten Umgang. Als möglichen Lösungsvorschlag für mehr Transparenz bringt er eine AGB-Ampel ins Spiel, nach denen Nutzungsregeln weltweit kategorisiert werden könnten. Weiterlesen

Fans, Likes und Kommentare: Die Facebook-Zahlen nach einer Woche Dschungelcamp

Nach einer Woche Dschungelcamp: Wie haben Teilnehmer auf ihren Social Media-Kanälen bislang von der Sendung profitiert? Das Ergebnis ist eindeutig: Georgina Fleur konnte ihre Fanzahl bei Facebook nach nur einer Woche mehr als verzehnfachen. Nach der ersten Sendung hatte sie knapp über 5000 Fans, mittlerweile sind es mehr als 65000. Mit Ausnahme von Olivia Jones konnten die anderen Teilnehmer der Sendung im Vergleich lediglich moderate Zuwächse verzeichnen.

In den folgenden Grafiken seht ihr, welcher Teilnemer wie viele Fans hinzugewinnen konnte und wer im Durchschnitt wie viele Kommentare und „Gefällt-mir“-Angaben pro Beitrag erhalten hat. Weiterlesen

Aktion gegen Cybermobbing: Warum auch die Anbieter in der Pflicht stehen

Am Freitag haben Facebook und Klicksafe die Initiative „Seit Mutig. Stopp Mobbing.“ gestartet. Die Aktion klingt zunächst sehr einfach: Politiker geben Statements gegen Cybermobbing ab, Facebook schaltet eine Seite und eine App frei, wo sich Leute gegen Mobbing im Netz bekennen können. Problem gelöst? Naja… Weiterlesen