Online-Tool mit Mehrwert: „Tame“ sortiert die eigene Twitter-Timeline

Kein Nutzer kann dauerhaft alle Tweets seiner Timeline lesen – und das ist auch gut so! Twitter selber bietet mit Listen, Trending Topics, Hashtags, Top-Tweets und neuerdings der Entdecken-Funktion schon einige Möglichkeiten, relevante Nachrichten zu finden. Das klappt erstaunlich gut.

Eine Orientierung, was in den vergangenen Stunden in der eigenen Timeline passiert ist, war bislang jedoch nicht dabei. Hier setzt das Berliner Start-Up tazaldoo mit dem Dienst Tame an.

Die Anmeldung bei Tame ist mit dem Twitter-Account möglich. Letztlich braucht es deshalb nur wenige Sekunden, bis man sich bei dem Dienst erstmalig angemeldet und seine persönliche Auswertung auf dem Bildschirm hat.

Tame zeigt die zehn am häufigsten verwendeten Hashtags, Twitter-Nutzer und Links an, die in den Stunden zuvor in der eigenen Timeline aufgetaucht sind. Das ist deshalb praktisch, weil man in der Regel meist nur die aktuellen Tweets der vergangenen Minuten liest – oder eben die der eigenen Listen.

In die Übersicht wiederum kann man noch weiter eintauchen, wie bei einem Baum mit vielen Verästelungen. Wer auf das Lupen-Symbol neben einem Twitter-Namen, Hashtag oder Artikel-Link klickt, bekommt für den jeweiligen Begriff angezeigt, mit welchen Hashtags, von welchen Namen oder mit welchen Artikeln der Begriff wiederum genannt wurde – auch außerhalb der Timeline.

Klingt etwas verwirrend, es bringt letztlich aber jeweils eine sehr schnelle Übersicht, was im Umfeld eines beliebigen Begriffes oder Nutzers auf Twitter passiert.

Überhaupt kann man in der Maske jeden beliebigen Begriff eingeben – der Dienst sucht dann Artikeln, Nutzer und Hashtags an, die diesen Begriff benutzt haben. Auf diese Weise kann man gewichten, einordnen und bekommt zumeist die wichtigsten (aktuellen) Informationen schnell angezeigt.

Ebenfalls praktisch: Es ist möglich, mit Hilfe von Suchoperatoren zu arbeiten. Das ist von Vorteil, wenn man bei internationalen Begriffen (z.B. Facebook, Apple) nur deutschsprachige Ergebnisse angezeigt haben möchte.

Das Bedürfnis nach Orientierung und Übersicht auf Twitter scheint, gemessen an den Angeboten, groß zu sein. Und man muss sagen: Tame verknüft – so mein erster Eindruck – die Begriffe so intelligent miteinander, dass man schnell eine Übersicht über das Twitter-Umfeld eines jeweiligen Begriffs oder der eigenen Timeline bekommt – ein Mehrwert zu den bisherigen Funktionen.

Auf das Start-Up bin ich durch einen Artikel auf Netzwertig aufmerksam geworden. Hier stehen unter anderem noch einige Details zu den Zukunftsplänen der Berliner.

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