Archiv für den Monat November 2012

Warum das Internet eine Chance und keine Bedrohung ist

Der Metzger um die Ecke, der alteingesessene Friseurmeister oder der traditionelle Buchladen in der Fußgängerzone: Es gibt ja dieses typische Bild von Ladeninhabern in Kleinstädten.

Bild: mein-rhwd.de

Die ihre Geschäft seit Jahrzehnten haben – und die nun vom gesellschaftlichen Wandel bedroht sind. Von großen Ketten, Einkaufszentren oder den Online-Riesen.

In Rheda-Wiedenbrück (NRW) hat ein Start-up-Unternehmer ein Konzept entwickelt, das diesen Wandel nicht als Bedrohung, sondern als Chance begreift. Unter dem Label „Mein Rheda Wiedenbrück“ haben sich Händler zusammengeschlossen und stellen ihre lokalen Angebote gebündelt auf einer Web-Plattform, per Facebook und Smartphone-App vor. Weiterlesen

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Online-Tool mit Mehrwert: „Tame“ sortiert die eigene Twitter-Timeline

Kein Nutzer kann dauerhaft alle Tweets seiner Timeline lesen – und das ist auch gut so! Twitter selber bietet mit Listen, Trending Topics, Hashtags, Top-Tweets und neuerdings der Entdecken-Funktion schon einige Möglichkeiten, relevante Nachrichten zu finden. Das klappt erstaunlich gut.

Eine Orientierung, was in den vergangenen Stunden in der eigenen Timeline passiert ist, war bislang jedoch nicht dabei. Hier setzt das Berliner Start-Up tazaldoo mit dem Dienst Tame an.

Die Anmeldung bei Tame ist mit dem Twitter-Account möglich. Letztlich braucht es deshalb nur wenige Sekunden, bis man sich bei dem Dienst erstmalig angemeldet und seine persönliche Auswertung auf dem Bildschirm hat. Weiterlesen

Infografik: Das kuriose Verhältnis zwischen Facebook-Fans und Twitter-Followern bei deutschen Politikern

Im Vergleich zu Facebook sind die (geschätzten) Nutzer-Zahlen von Twitter in Deutschland trotz Wachstum relativ gering. Besonders die Anzahl der deutschsprachigen Accounts, die mehr als 30 Tweets pro Monat veröffentlichen, hat mich überrascht: Sie liegt derzeit bei gerade einmal bei 99.000, wie die Webevangelisten am 13.11.2012 veröffentlicht haben. Gemessen an allen deutschen Internet-Nutzern ein wirklich schmaler Anteil.

Die Infografik zeigt die Unterschiede zwischen Twitter- und Facebook-Nutzerzahlen in Deutschland. Kurios: Während sich dies in den Fan- und Followerzahlen bei deutschen Fußballstars auch so widerspiegelt, ist dieses Verhältnis bei bekannten deutschen Politikern exakt umgekehrt.

Wenn im Fernsehen, etwa bei Wahlsendungen, über „dieses Internet“ berichtet wird, ist mittlerweile kaum noch von Facebook, sondern überwiegend von Twitter die Rede. Dabei ist die Masse der Leute in Deutschland hier offensichtlich gar nicht aktiv dabei. Das ist erstaunlich. Oder doch nicht?

Obwohl die Nutzungsunterschiede zwischen den Diensten so gravierend sind, haben die Minister mit aktiven Social-Media-Kanälen in vielen Fällen deutlich mehr Twitter-Follower, als Fans bei Facebook. In der Infografik sind als Beispiele Umweltminister Peter Altmaier und Familienministerin Kristina Schröder aufgeführt. Weitere Beispiele sind Justizministerin Sabine Leutheusser-Schnarrenberger, SPD-Chef Sigmar Gabriel und – natürlich – fast sämtliche Piraten-Politiker.

Ganz anders die deutschen Fußballstars: Während fast alle Nationalspieler eine Facebook-Fanseite haben, betreiben nur wenige Spieler auch einen Twitter-Kanal – mit ausnahmslos geringerer Resonanz als bei Facebook. Gemessen an den Followerzahlen ist für Politiker Twitter wesentlich besser geeignet. Die Möglichkeit kurze und authentische Botschaften zu verbreiten findet hier mehr Resonanz als bei Facebook.

Passend zum Thema hat Nico Kirch (@nico_kirch) am 16.11.2012 auf seiner (spannenden) Seite Social Media Statistik mit Thomas Pfeiffer über die Twitter-Nutzerzahlen gesprochen. Pfeiffer hat für die Webevangelisten die Zahlen erhoben, die ich auch teilweise in der Infografik verwendet habe. Für ihn ist die reine Zahl der Twitter-Nutzer gar nicht entscheidend, sondern vielmehr, wie viele Influencer auf der Plattform aktiv sind (klickt auf die Seite für das ganze Interview).

Ausblick

Ich bin sehr gespannt, wie sich die derzeit geringen Twitter-Nutzerzahlen im Hinblick auf die Bundestagswahl im Herbst 2013 entwickeln werden. Interessant dürfte sein, was sich die deutschen Politiker für den Wahlkampf von Barack Obamas Social-Media-Strategen abgeschaut haben (und was nicht). Ähnliches gilt natürlich auch für Journalisten. Es gibt also durchaus plausible Gründe, warum der Dienst bei der Wahl eine herausgehobene Rolle spielen könnte.

Im Oktober dieses Jahres erklärte Katie Stanton, bei Twitter für das internationale Geschäft verantwortlich, dass man seit Frühjahr 50 Prozent mehr aktive Nutzer in Deutschland habe. Im (für Twitter) günstigsten Fall wird das Wachstum im kommenden Jahr deutlich höher ausfallen.

Zu den Zahlen: Die Infografik soll eine ungefähre Einordnung geben, liefert aber keine exakten Zahlen. Unter anderem wurden die Quellen zeitversetzt veröffentlicht: Die aktuelle ARD-Online-Studie wurde im August veröffentlicht, die Zahlen bei den Webevangelisten und Allfacebook im November, die Focus-Zahlen im Oktober. Es handelt sich jeweils nicht um offizielle Zahlen, sondern um Schätzungen. Dies gilt auch für die Prozentzahlen der Twitter-Accounts, die mehr als 30 bzw. 10 Tweets pro Monat abgeben: Die absoluten Zahlen dieser Accounts beziehen sich auf deutschsprachige Tweets. Die Gesamtzahl der „Onliner“ bezieht sich auf Deutschland. Tatsächlich dürften diese Prozentzahlen also noch etwas geringer ausfallen.

Warum der derzeitige Facebook-Kettenbrief in dieser Form sinnlos ist

Auf Facebook geht mal wieder ein Kettenbrief um. Diesmal geht es um die AGBs des Netzwerkes. Ziemlich viele Nutzer haben die Nachricht, in der sie erklären, dass ihre Daten nicht kommerziell genutzt werden sollen, bereits geteilt. Für Bild.de habe ich aufgeschrieben, warum das Teilen der Meldung Blödsinn ist – und zu welchem Zeitpunkt es sinnvoller gewesen wäre, sich über die AGB aufzuregen. Artikel

Infografiken selbst erstellen: Welche Web-Tools es gibt und was sie können

Die Infrastruktur zum Thema Datenjournalismus ist ja mittlerweile durchaus beachtlich. Es gibt Open-Data-Projekte, spannende Social-Media-Auswertungstools und auch mehrere Dienste, mit denen jeder relativ einfach Daten visualisieren kann. In den vergangenen Monaten habe ich immer mal wieder einige dieser Visualisierungs-Tools ausprobiert, zuletzt um zu zeigen, wie die zweite „Wetten, dass…?“-Sendung von Markus Lanz Twitter in Deutschland dominiert hat.

Die nachfolgende Übersicht zeigt, welche Dienste es gibt, wie man sie sinnvoll nutzen kann und was sie kosten.

infogr.am

Screenshot: infogr.am

Die Web-App des Start-ups aus Lettland ist seit Oktober dieses Jahres in der Beta-Phase. Als Nutzer kann man zwischen sechs Infografik-Vorlagen wählen. Der Baukasten ist simpel: Elemente, wie Bilder und Tabellen, per Drag & Drop einfügen, fertig. Tabellen werden als csv-Dateien hochgeladen und automatisch in Grafiken umgewandelt. Man kann zwischen zwölf Tabellen-Vorlagen wählen.

Der Preis für die Einfachheit ist die mangelnde Flexibilität. Bilder haben eine statische Größe, Elemente können nicht übereinander gelegt, Schriften nicht ausgewählt und ebenfalls nicht in der Größe angepasst werden. So entsteht aus den optisch meist ansprechenden Vorlagen nach Eingabe eigener Daten ein statisches Etwas, das wenig attraktiv daherkommt. Wer einen genauen Plan hat, der auf eine der Vorlagen passt, der wird hier glücklich. So richtig frei ist man bei der Erstellung bislang jedoch nicht.

Ein Vorteil ist, dass die Nutzer unbegrenzt Bilder und Videos hochladen und einfügen können. Eine kostenpflichtige Version gibt’s bislang nicht, laut Menü ist aber ein Store in Planung. Die optische Aufmachung in der Gesamtheit deutet meiner Meinung nach an, dass die Macher in der richtigen Spur sind und man die Web-App auf jeden Fall im Auge behalten sollte.

visual.ly

Screenshot: visual.ly

Die Seite präsentiert sich sehr aufgeräumt und ist optisch – verständlicherweise – ein echter Hingucker. Genau hier liegt aber auch der Anspruch: Visual.ly versteht sich als High-Class-Marktplatz, der gute Grafiker und anspruchsvolle Auftraggeber zusammenbringen will. Für Designer ist es gleichzeitig eine Art Showroom und soziales Netzwerk. Sie können ihre Arbeiten präsentieren, es ist möglich anderen Usern zu folgen. Freigegebene Grafiken können zudem von jedem auch auf der eigenen Seite eingebettet werden. Wer eine Infografik bei einem echten Experten hier in Auftrag geben möchte, der wird garantiert fündig, muss aber auch einen stattlichen Preis einkalkulieren.

Das Portal hat zudem einen Bereich, bei dem Nutzer zwei vorgegebene Grafiken kostenlos ausprobieren können: Der User kann seinen Twitter-Namen eingeben und so seine dort gespeicherten Daten mit denen von Prominenten vergleichen.

Ernsthaft selber aktiv werden kann man auf dieser Seite nicht. Trotzdem lohnt sich ein Blick in die Community und besonders auf die Grafiken, die dort präsentiert werden. Die Seite gibt dem Besucher tolle Beispiele an die Hand, wie man Daten optisch hochwertig visualisieren kann.

datawrapper.de

Weitgehend unbemerkt – auch in der Netzwelt – ist Anfang November die 1.0-Version von Datawrapper herausgekommen, die nunmehr die Beta-Version ersetzt. Das kaum einer davon Notiz genommen hat, wundert mich sehr.

Der Dienst ist ein Open-Source-Projekt des Bildungswerks für Zeitungen. „Einfach“, „Volle Kontrolle“, „Anpassbar“ – das sind die Schlagworte, mit denen die Macher auf der Seite den Dienst beschreiben. Man muss tatsächlich sagen: Die Nutzerführung könnte nicht besser sein. Daten hochladen, Grafik auswählen, einbetten, fertig. Eine simple Grafik lässt sich hiermit innerhalb weniger Minuten erstellen – ohne irgendwelche Vorkenntnisse.

Screenshot: datawrapper.de

Die Farben können angepasst werden, man kann zwischen fünf Diagrammtypen und drei Design-Arten wählen. Dazu können Titel und auch Untertitel hinzugefügt werden. Man merkt dem Dienst förmlich an, wie viel Mühe die Macher investiert haben, um den Nutzern die wichtigsten Elemente für ein verständliches Diagramm einfach aufzubereiten. Da sind Leute am Werk, die wissen, was für Diagramme wichtig ist. Unbedingt mal ausprobieren! Ich habe Datawrapper bislang unter anderem genutzt, um neue Fans, Likes und Kommentare der Dschungelcamp-Teilnehmer 2013 auf Facebook zu vergleichen.

Nachtrag, 11.11., 12.52 Uhr: Blasius Kawalkowski von Inside Handy hat mich auf die Schwierigkeit des Begriffs Infografik bei Datawrapper hingewiesen. Deshalb sei an dieser Stelle noch einmal betont: Im Gegensatz zu den anderen drei Diensten kann man mit Datawrapper keine klassischen Infografiken, sondern Diagramme erstellen.

pikotchart.com

Für Infografiken auf dieser Seite habe immer mehrere Dienste ausprobiert, letztlich bin ich bislang aber stets auf Piktochart zurückgekommen (Beispiel: Das kuriose Fan-Follower-Verhältnis bei deutschen Politikern und mögliche Auswirkungen auf künftige Twitter-Nutzerzahlen)

Screenshot: piktochart.com

Wer die kostenlose Version nutzt, muss mit einigen Einschränkungen klarkommen, letztlich hat man hier allerdings eine hohe Flexibiliät: Eigene Bilder können in der Größe angepasst werden, Elemente ebenfalls. Man kann alle möglichen Elemente übereinanderlegen oder drehen und auch die Schriftgröße und -Art aussuchen.

Es gibt eine Premium-Version für 29 Dollar pro Monat. Hier hat man 80 Grafik-Vorlagen zur Auswahl, kein Piktochart-Wasserzeichen am unteren Rand und kann unendlich viele eigene Bilder und Grafiken hochladen.

Wer kein Geld zahlen möchte, muss mit folgenden Einschränkungen leben: Der Upload von eigenen Bildern und Icons ist auf fünf beschränkt. Es stehen sechs Infografik-Vorlagen zur Auswahl. Der fertige Infografik kann zudem nicht als HTML eingebettet, sondern muss als .png runtergeladen werden, was in der Ansicht natürlich zu Qualitätsverlusten führt.

Gerade durch die vielen kleinen Elemente, die man frei auf seine Grafiken packen kann, ist dieser Dienst aber auch in der kostenlosen Version ziemlich flexibel. Wer sich nicht scheut, auch ein wenig herumzuprobieren, kann hier ansprechende Ergebnisse erzielen. Der Dienst hat aktuell auch ein Update angekündet, aber noch keine Details verraten.

Easel.ly (Nachtrag, 21.01.2013)

Wer gerne mit grafischen Elementen arbeitet und keine Daten aus Tabellen importieren muss, der findet bei Easel.ly vergleichsweise viele Möglichkeiten. Der Dienst befindet sich noch in der Beta-Version, hat gegenüber gegenüber den übrigen Programmen aber den Vorteil, dass es quasi keine Einschränkungen gibt. Das Programm ist eine Web-App, die bereits eine große Auswahl an Grafiken (Menschen, Bäume, Tiere, etc.) bereithält. Außerdem besteht die Möglichkeit, unbegrenzt eigene Dateien hochzuladen und einzufügen.

easel.ly

Screenshot: Easel.ly

Praktisch: In der App lassen sich alle Elemente unbegrenzt vergrößern, verkleinern und verschieben, wodurch der Nutzer eine sehr große Gestaltungsfreiheit hat. Da es bislang keine kostenpflichtige Version gibt, haben die Nutzer auch keine Einschränkungen, wie etwa bei Piktochart.

Wie oben schon erwähnt, können allerdings keine Daten aus Tabellen importiert werden, was besonders für Auswertungen sehr schade ist. Auch lassen sich die Schaubilder nicht nach unten verlängern. Der Dienst taugt insgesamt, um mit einfachen Mitteln optisch relativ ansprechende Schaubilder zu kreieren. Beispiel: Ich habe mit Easel.ly eine Grafik zur den Facebook-Fans der Dschungelcamp-Teilnehmer erstellt.

Gesamtfazit: Es gibt kein Programm, das einen „normalen“ Nutzer zu einem Top-Infografiker macht. Das ist verständlich. Mit etwas Geschick und Gespür für relevante und interessante Daten ist es aber durchaus möglich, ansprechende Grafiken zu erstellen. Die Möglichkeiten für Journalisten und Blogger sind in diesem Bereich heute jedenfalls besser als je zuvor – man muss sie nur nutzen.

Barack Obama, Social Media und was Journalisten daraus lernen müssen

Steffen Burkhardt (@st_ffen) hat heute einen, wie ich finde, überaus bemerkenswerten Beitrag im ASA-Blog veröffentlicht. Der Direktor des International Media Center in Hamburg erklärt dabei, was Journalisten aus dem Social-Media-Wahlkampf von Barack Obama lernen müssen, wenn Sie in Zukunft relevant bleiben wollen. Mit freundlicher Genehmigung des Autors darf ich einen Absatz hier zitieren. Den kompletten Beitrag findet ihr im Blog der Axel Springer Akademie.

„Social Media, das bedeutet Kommunikation in der Privatheit, aus der heraus paradoxerweise neue Öffentlichkeiten entstehen. Teilöffentlichkeiten unterschiedlichen Komplexitätsgrades, um genauer zu sein, die den Journalismus nicht abkömmlich gemacht haben, sondern – im Gegenteil – auf Journalisten angewiesen sind. Denn die vernetzte Gesellschaft braucht Journalisten, die die Teilöffentlichkeiten zu einer gesamtöffentlichen Perspektive zusammenfügen können; Journalisten, denen es gelingt, aus der präzisen Beobachtung einzelner sozialer Bewegungen eine Beschreibung der Gesellschaft zu formulieren, in der sich der Wähler wiederfindet. Wenn Journalismus dies nicht mehr zu leisten imstande ist, schwindet zu Recht die Bereitschaft der Bürger, für journalistisch hergestellte Öffentlichkeit zu zahlen.“

Microsoft: Steve Ballmers Besuch in Berlin

Der Firmenchef persönlich in Berlin. Im Zuge der Vorstellung einer neuen Version der Lernsoftware „Schlaumäuse“ gab’s prominente Unterstützung für Microsoft Deutschland: Steve Ballmer kam am Nachmittag in die Humboldt-Box, die in Berlin am Schlossplatz liegt und blieb insgesamt 30 Minuten. Zuvor sprachen Integrationsbeauftragte Prof. Maria Böhmer und Prof. Gerd Mannhaupt, Experte für frühkindliche Bildung an der Universität Erfurt, über Chancen und Grenzen von Computerprogrammen für Kinder. Die prominenten Gäste zeigen: Auf dem interaktiven Lernen ruhen offenbar große Hoffnungen. Nicht zuletzt ist es für die IT-Konzerne auch ein milliardenschwerer Markt.

Vergangene Woche konnte ich bereits bei der Windows Phone 8-Vorstellung in München dabei sein. Nun hatte ich ebenfalls die Möglichkeit, vor Ort zu sein. Für Bild.de habe aufgeschrieben, wie viel Technik sich Ballmer für Kinder in Zukunft wünscht und was er sich davon verspricht. Artikel