Archiv für den Monat August 2012

Zu Gast auf der Campus Party in Berlin

Trotz vergleichsweise geringer Wahrnehmung in der deutschen Social-Sphäre ist das Programm des Technologiefestivals Campus Party BerlinCampus Party in Berlin ziemlich vielseitig. Neun Bühnen, 24 Themen, Workshops, Hackathons. Jeden Tag ist ein prominenter Besucher zu Gast, wie Paulo Coelho („Twittern ist Kunst„) oder Tim Berners-Lee.

Wer sich als Journalist (oder Blogger, oder, oder…), auf die Veranstaltung am Flughafen Tempelhof verirrt, steht zunächst vor der Frage: Wo fange ich hier an zu sortieren?

Die Kollegin und ich besuchten das Festival am ersten Programmtag. Im Gepäck: Kamera und Mikro. Nachdem sich meine Begeisterung über die Flughafen-Hallen in Tempelhof gelegt hatte, haben wir das gemacht, was unseren Beruf so unendlich spannend und abwechslungsreich macht: Viele Leute ansprechen, sich verrückte Dinge erklären lassen, unterhalten, spannenden Geschichten zuhören – und so ein Gefühl dafür zu bekommen, wer auf der Veranstaltung ist, was sie ausmacht, was wichtig ist und welche Geschichten wir erzählen können.

Das ganze haben wir für Bild.de in Text und Video zusammengestellt – und nebenbei (mal wieder) gemerkt, warum wir einen tollen Beruf haben. Artikel

Purer Luxus? Die Firmenzentralen von Apple, Google, Facebook & Co.

Google Zentrale in Kalifornien

Gooleplex, Kalifornien. Foto: mariachily/flickr.com, CC-BY-Lizenz

In den Hauptquartieren von Apple & Co. wird den Mitarbeitern so einiges geboten. Da gibt’s Schwimmbäder, offene Räume als Arbeitsplätze, Ärzte, Yoga- und Fitness-Studios. Nicht zuletzt umweht die Gebäude natürlich auch eine geheimnisvolle Aura.

Das klingt im ersten Moment nach großem Luxus, eigentlich aber ist es nur konsequent zu Ende gedacht – nämlich mit dem Ziel, eine offene, kommunikative, positive und vor allem kreative Atmosphäre am Arbeitsplatz zu schaffen. Raus aus der täglichen, bequemen, aber doch eigentlich auch meist wenig kreativen Routine. Ich habe mir für Bild.de die Firmenzentralen der großen Konzerne angeschaut. Artikel

Was Google Maps & Co. nicht können

Aus der Reihe kostenlos und nützlich: Klar, wenn ich tolle Luftbilder oder Vogelperspektiven sehen möchte, dann nutze ich einfach die Funktionen der großen Kartendienste von Google oder Microsoft oder bald auch Apple. Was man damit aber nicht kann: Karten mit einfachen Mitteln so bearbeiten, wie es einem gefällt.

Diese Nische besetzt die Seite Stepmap.de, die 2009 als Berliner Start-Up an den Markt ging. Was der Dienst kann und für wen er geeignet ist, darüber habe ich mit Ole Brandenburg, einem der Stepmap-Geschäftsführer, gesprochen. Artikel

Über die (Un)Sicherheit bei öffentlichen WLAN-Hotspots

Manche Dinge glaubt man ja erst, wenn die eigene Nase praktisch direkt hineingehalten wird. So ähnlich ging es mir mit dem Thema Sicherheit bei öffentlichen WLAN-Hotspots. Ich bin selber bei einigen öffentlichen Hotspots, wo ich mich häufig aufhalte, eingewählt. Dass es da gewisse Gefahren gibt, weiß ich auch. Und jeder Experte wird es auch wissen. Ich glaube nur: 95 Prozent der Smartphone-Nutzer sind keine Experten und wissen es entsprechend nicht.

Was mir Sebastian Spooren vom Institut für Internetsicherheit der FH Gelsenkirchen im Detail dazu erzählt hat, könnt ihr hier nachlesen. Artikel

Kleine Programme für das gute Gewissen

Am Wochenende ist ein Artikel von mir erschienen, in dem ich einige so genannte Öko-Apps vorgestellt habe, die sich den Umweltschutz auf die Fahnen geschrieben haben. Sicher, einige finden das bigott: Einerseits ist da der Drang in unserer Wohlstands-Gesellschaft, irgendwie die Umwelt schonen zu wollen – und sei es durch einen noch so geringen Betrag (was ja erstmal nicht schlecht ist). Andererseits wird das Smarthpone, das man dazu nutzt, oftmals schon selbst unter bescheidenen Bedingungen hergestellt. Den (überaus kreativen) Leuten, die diese Programme entwickeln, kann man das aber sicher nicht vorwerfen, finde ich. Artikel

Die dunkle Seite von Olympia

Am Freitag musste das Innenministerium die Medaillenziele deutscher Sportler für die Olympischen Spiele in London veröffentlichen. Vorausgegangen war eine 14-monatige Recherche der Journalisten Daniel Drepper und Niklas Schenck, bei der sie viele Hürden beim Innenministerium und Deutschen Olympischen Sportbund überwinden mussten. Für das Blog von 20zwoelf habe mit Daniel Drepper über seine Erfahrungen während der Recherchen gesprochen. Den Artikel findet ihr hier.